Gemeinsam Fachkräfte von morgen entwickeln

Seit 1998 haben die Standorte Gera und Eisenach der Dualen Hochschule Gera-Eisenach (DHGE) gemeinsam mit ihren kooperierenden Unternehmen und Einrichtungen als Praxispartner rund 10.000 Ingenieure, Informatiker, Betriebswirte und Sozialpädagogen erfolgreich ausgebildet. Mit derzeit rund 1.200 Studierenden leistet die DHGE einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses in der regionalen Wirtschaft.
 

Fachkräfte frühzeitig gewinnen und langfristig binden

Die demografische Entwicklung in Mitteldeutschland stellt Unternehmen und Einrichtungen zunehmend vor die Herausforderung, qualifizierte Nachwuchskräfte zu gewinnen. Eine nachhaltige Personalstrategie beginnt deshalb bereits bei der Ausbildung.

Das duale Studium ermöglicht es, zukünftige Fach- und Führungskräfte frühzeitig in betriebliche Abläufe einzubinden, gezielt zu qualifizieren und langfristig an das Unternehmen zu binden. Die enge Verzahnung von wissenschaftlicher Lehre und betrieblicher Praxis schafft dabei eine ideale Grundlage für eine erfolgreiche berufliche Entwicklung.
 

Planungssicherheit für Ihre Personalentwicklung

Die feste Studiendauer von drei Jahren bietet Unternehmen eine hohe Planungssicherheit. Gleichzeitig entstehen während des Studiums wertvolle fachliche und persönliche Bindungen zwischen den Studierenden und ihren Praxispartnern. Das zeigt sich auch im Erfolg unseres Studienmodells: Bereits neun von zehn Absolventen der DHGE haben ihren Arbeitsvertrag unterschrieben, bevor sie ihr Abschlusszeugnis erhalten.
 

Ihr Mehrwert als Praxispartner

Ein duales Studium bietet Ihnen zahlreiche Vorteile:

  • frühzeitige Gewinnung qualifizierter Nachwuchskräfte
  • passgenaue Qualifizierung entsprechend den Anforderungen Ihres Unternehmens
  • langfristige Bindung leistungsstarker Mitarbeiter
  • hohe Planungssicherheit durch die dreijährige Studiendauer
  • attraktive Positionierung im Wettbewerb um die besten Talente
     

Partnerschaft auf Augenhöhe

Als verlässlicher Partner begleitet Sie die DHGE während des gesamten Prozesses – von der Gewinnung geeigneter Bewerber über die Organisation des dualen Studiums bis hin zur erfolgreichen Qualifizierung Ihrer zukünftigen Mitarbeiter.

Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Praxispartnern bildet das Fundament unseres Studienmodells. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, Studierende innerhalb von drei Jahren optimal auf anspruchsvolle Fach- und Führungsaufgaben vorzubereiten.
 

Theorie und Praxis erfolgreich verbinden

Die Kombination aus wissenschaftlicher Lehre an der DHGE und praxisnaher Ausbildung im Unternehmen bereitet Studierende optimal auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt vor. Sie wenden ihr Wissen unmittelbar in der Praxis an, entwickeln fachliche, methodische und soziale Kompetenzen und sammeln bereits während des Studiums wertvolle Berufserfahrung.

So entstehen bestens qualifizierte Fachkräfte, die unmittelbar nach ihrem Studienabschluss Verantwortung übernehmen können.


 

Praxispartner werden

Unternehmen bzw. Träger (Ausbildungsstätten), die als Praxispartner mit der Dualen Hochschule Gera-Eisenach zusammenarbeiten möchten, werden auf ihre Eignung hin überprüft.

Für eine Zulassung als Praxispartner müssen insbesondere folgende Kriterien erfüllt sein:

  • Eine planmäßige Durchführung der praktischen Ausbildung muss gewährleistet sein.
  • Die Betreuung der Studierenden durch einen Ausbildungsleiter mit einem dem Profil der Studienrichtung entsprechenden Hochschulabschluss muss gewährleistet sein.
  • Die Zahlung einer Ausbildungsvergütung in Höhe des Mindestbedarfssatzes nach BAföG muss sichergestellt werden.

Um Zulassungsunterlagen anzufordern, offene Fragen zu klären und den betrieblichen Durchlaufplan abzustimmen, stehen die Mitarbeitenden der DHGE gern zur Verfügung. Unsere Studienrichtungsleiter:innen beraten gern über Voraussetzungen, Abläufe im Studium, inhaltliche Anforderungen der Praxisphasen und die verschiedenen Möglichkeiten der Gewinnung von Studierenden.

Wurde ein zukünftiger Studierender ausgewählt, schließt der Praxispartner mit ihm einen Ausbildungsvertrag ab. Die Form des Ausbildungsvertrages der Dualen Hochschule ist vorgeschrieben und regelt die beiderseitigen Verpflichtungen (u. a. Anwesenheitspflicht, Höhe der Vergütung, Umfang des bezahlten Jahresurlaubes). Mit dem Ausbildungsvertrag entscheiden Praxispartner von Anfang an über ihren Fach- und Führungskräftenachwuchs und stellen sicher, dass nur geeignete Bewerber:innen ein Studium beginnen. Durch die Einbindung der Studierenden in den Arbeitsalltag haben Praxispartner die Möglichkeit, ihre Nachwuchskräfte besonders praxisgerecht auszubilden und passgenau auf entsprechende Positionen vorzubereiten.


 

Praxispartner sein

Während der betrieblichen Ausbildung gilt es, die Erfahrungswelt "Betrieb" in seiner Gesamtheit zu erschließen. In praktischer und zunehmend eigenverantwortlicher Arbeit werden in Abstimmung mit den Lerninhalten der Dualen Hochschule den Studierenden fachliche und methodische Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen vermittelt sowie strukturiertes Vorgehen, vernetztes Denken und Transferfähigkeit entwickelt.

Wesentliches Ausbildungsziel des dualen Studiums ist es, ganzheitliche Lernprozesse zu ermöglichen, bei denen Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz erworben werden. Diese Lernform trägt damit auch zur Förderung der Persönlichkeitsbildung bei.

Durch die integrierte Form der betrieblichen Ausbildung werden die zu vermittelnden außerfachlichen Qualifikationen gefördert und jene Werteeinstellung und Verhaltensweisen verdeutlicht, die zur Handlungsfähigkeit führen. Aktive Mitarbeit, Übernahme persönlicher Verantwortung und Integration in das jeweilige Arbeitsteam sind wesentliche Merkmale des Qualifizierungsprozesses. Damit werden die Studierenden zur methodisch strukturierten Mitarbeit an komplexen Aufgaben und zur konstruktiven Mitarbeit in unterschiedlichen Arbeitsgruppen befähigt. Die folgenden außerfachlichen Qualifikationen sollen während der gesamten Ausbildung gefördert werden: 

  • Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, Teamfähigkeit,
  • Problemlösungsfähigkeit und Kreativität,
  • Berichts- und Dokumentationserstellung,
  • Begründungs- und Bewertungsfähigkeit,
  • Lern-, Arbeits- und Präsentationstechniken.

Diese Themen sind auch explizite Lerninhalte. Die betriebliche Ausbildung sollte daher so angelegt sein, dass das breite Spektrum der außerfachlichen Qualifikationen zusammen mit Fachthemen im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten entwickelt werden kann.